Forschung und Entwicklung.

Wichern-Institut Rummelsberg

Infos zum Standort

Jährlich stellt das Wichern-Institut Forschungsergebnisse vor, um darüber mit Fachleuten, Mitarbeitenden und Vertretern des öffentlichen Lebens ins Gespräch zu kommen. Ort ist abwechselnd das Wichernhaus in Altdorf, die ehemalige Universität, und die Evangelische Hochschule Nürnberg. Der Wichern-Dialog 2020 sollte am 22. April an der Evangelischen Hochschule Nürnberg stattfinden, musste aber aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden.


Dritter Wichern-Dialog im April 2021

Forschung trifft Praxis in Nürnberg 

Termin: Donnerstag, 29. April 2021, 9.30 bis 13 Uhr 

Online Veranstaltung via Zoom (7werke.de/wicherndialog
ZOOM Meeting-ID: 958 3543 3004 | Kenncode: 21041808

Neue Forschungsergebnisse aus den Bereichen Bildung  und Altenhilfe bietet der 3. Wichern-Dialog zur  diakonischen Praxisforschung und Konzeptentwicklung. Das Dialogforum des Wichern-Instituts ist eine Kooperation der Rummelsberger Diakonie und  der Evangelischen Hochschule Nürnberg.
Eingeladen sind Fachkräfte aus der Praxis ebenso wie Vertreter*innen aus Politik, von Kostenträgern und  Jugendämtern sowie Studierende.  
Neben der Vorstellung der Forschungsprojekte bleibt Zeit für Diskussion und Austausch.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Keine Anmeldung notwendig.  

Kontakt wichern-institut(at)evhn.de
Technische Hotline zur Veranstaltung 0170 938 78 73



Weitere Informationen und Programm 

  • 9.30 Uhr Beginn Begrüßung durch Rektor Reiner Schübel  und die Präsidentin Barbara Städtler-Mach der EVHN
  • 9.45 Uhr Was ist wichtig bei der Arbeit mit Angehörigen von Klient*innen mit Autismus?
  • 10.45 Uhr BIA – Bedarfsindikatorenanalyse  für betreutes Seniorenwohnen
  • 11:45 Uhr Meine Kita als sicherer Ort?! – Perspektiven von Kindern und Fachkräften 
  • 13 Uhr Ende

Meine Kita als sicherer Ort?! –  Perspektiven von Kindern und Fachkräften

Kinder sollen ihre Kita als sicheren Ort erleben, in dem Rückzug möglich ist, sie aber auch Unterstützung in kritischen Situationen und Lebenslagen durch die Fachkräfte erfahren. Neben der konzeptionellen Verankerung von Kinderschutz ist es Aufgabe von Fachkräften, den Kindern diese Sicherheit zu signalisieren. In einem innovativen Format wurden Fachkräfte zu ihrem pädagogischen Handeln und Erleben im Rahmen von Kinderschutz befragt sowie Kinder im Vorschulalter interviewt. 

Vorgestellt werden Design und zentrale Ergebnisse der Befragungen, die Ableitungen für die Weiterentwicklung von Kita-Praxis ermöglichen.


BIA – Bedarfsindikatorenanalyse für betreutes Seniorenwohnen

Im betreuten Seniorenwohnen ist es sehr schwierig Bedarfe zu identifizieren, weil es kaum relevante statistische Daten gibt. Diese Lücke versucht das studentische Projekt „BIA – Bedarfsindikatorenanalyse für betreutes Seniorenwohnen“ zu schließen, indem innovative und kreative Indikatoren mittels eines eigens erstellten Tools ausgewertet werden. Das Ergebnis des BIA-Tools liefert eine Handlungsempfehlung, ob es lohnt ein bestimmtes Zielquartier weiter in Augenschein zu nehmen. Das Instrumentarium wurde von einem vierköpfigen Studententeam im Studiengang Sozialwirtschaft innerhalb eines Jahres entwickelt und wird beim Wichern-Dialog vorgestellt und diskutiert.


Was ist wichtig bei der Arbeit mit Angehörigen von Klient*innen mit Autismus?

Die Rummelsberger Dienste für Menschen mit Behinderung (RDB) arbeiten seit Jahren mit Angehörigen autistischer Kinder zusammen. Teilweise sind diese Angehörigen als Verein organisiert. Im Rahmen dieser Kooperation ist inzwischen ein breites Angebot für autistische Menschen vom Schul- bis zum Erwachsenenalter entstanden. Ein Forschungsprojekt in Zusammenarbeit der RD mit dem Institut für Praxisforschung und Entwicklung (IPE) hat nun die Erfahrungen bezüglich der Kooperation zwischen diakonischem Träger und Eltern zusammengetragen. Hierzu wurden Akteure auf beiden Seiten befragt. Die Ergebnisse wurden im Rahmen von zwei Workshops weiterverarbeitet. Dies soll Grundlage einer 
noch zu erstellenden Konzeption für die Arbeit mit Angehörigen im Fachbereich Autismus bilden. Das Design der Untersuchung und eine Auswahl ihrer Ergebnisse werden 
vorgestellt.

 


In Kooperation